Seven Summits Stubai – nicht nur die höchsten Gipfel üben ihren Reiz auf Bergsteiger aus

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Starke Gipfel – Seven Summits Stubai

35 Kilometer lang zieht sich das Stubaital durch eine der schönsten Bergwelten Tirols und beeindruckt mit etlichen Bergketten und Spitzen, darunter über hundert Dreitausender und 80 Gletscherfelder. Sieben der schönsten, markantesten und bedeutendsten Gipfel wurden nun hervorgehoben und zu den Seven Summits Stubai zusammengefasst. Dies sind nicht die höchsten, doch aber die sieben prägnantesten Berge die ein jeder Alpinist einmal in seinem Leben bestiegen haben sollte. Bergsportfreunde können für die Besteigung punkten und mit einem eigens kreierten Pass Gipfelsiege sammeln.

Die Seven Summits Stubai

Der Begriff Seven Summits beschreibt die sieben höchsten Gipfel der sieben Kontinente und die Besteigung dieser Gipfel ist das hehre Ziel zahlreicher, ehrgeiziger Alpinisten auf der ganzen Welt. Doch es müssen nicht immer die höchsten, gefährlichsten und schwierigsten Berggipfel sein, die einem ein unvergessliches Bergerlebnis bescheren. Auch kleinere, häufig begangene Berge können ein lang währendes Glücksgefühl auslösen – und davon gibt es im Stubaital unzählige. Aufgrund ihrer Form und Beschaffenheit, ihrer Lage, ihrer Geschichte und den Ausblicken, die von diesen Bergen möglich sind, haben sich diese sieben Gipfel der Stubaier Alpen herauskristallisiert: Das Zuckerhütl (3.507 Meter), der Wilde Freiger (3.418 Meter), der Habicht (3.277 Meter), die Rinnenspitze (3.003 Meter), die Serles (2.717 Meter), der Hohe Burgstall (2.611 Meter) und der Elfer (2.505 Meter).

Die Seven Summits Stubai sind über das ganze Stubaital verteilt und reichen vom Talanfang bis hin zum Talende, das mit den eindrucksvollen Gletscherfeldern abschließt.

Blick auf den Zuckerhütl

Das Zuckerhütl im Stubaital (c) TVB Stubai / Heinz Zak

Majestätische und vielfältige Summits im vorderen Stubaital

Schon von weitem, noch bevor man das Stubaital betritt, ist die Serles zu erkennen. Majestätisch thront sie über dem Inntal und wacht über den Eingang des Stubaitals. Nicht umsonst hat schon Goethe sie aufgrund ihres dominanten Antlitzes als den „Hochaltar Tirols“ bezeichnet. Der auffallend dreiteilige Aufbau der Serles ist zudem Kern einer Volkssage, die von einem geizigen König und seiner beiden Söhne handelt, welche zur Strafe für Hartherzigkeit zu Stein verwandelt wurden.

Weiter taleinwärts – oberhalb von Fulpmes – im Gebiet der Schlick gelegen, befindet sich der Hohe Burgstall, der Teil der schroffen und imposanten Kalkkögel ist. Obwohl der Hohe Burgstall den am leichtesten zu besteigenden Gipfel der Seven Summits Stubai darstellt, gibt er durch seinen einzigartigen 360-Grad-Panoramablick am überzeugendsten die Vielfalt der Stubaier Berge preis. Man erzählt sich, dass der Hohe Burgstall Sir Edmund Hillary’s – Erstbesteiger des Mount Everest – erster Berg in den europäischen Alpen war.

Habicht Stubaital

Der Habicht, höchster Berg der Seven Summits Stubai (c) TVB Stubai / Andre Schönherr

Ein Hausberg und der vermeintlich höchste Gipfel Tirols

In Neustift findet man dann den Elfer und den Habicht, die beide dicht hintereinander, nur durch den Zwölfer getrennt, am gleichen Gebirgskamm liegen. Der Elfer ist aufgrund seiner zentralen Lage direkt beim Dorf der Hausberg Neustifts. Sein Name gründet in einer schlauen Entdeckung der einheimischen Bevölkerung. Steht doch die Sonne im Sommer um Punkt Elf Uhr genau über der Spitze des Gipfels. Er wird sozusagen als natürlicher Zeitzeiger verwendet.

Einer der beeindruckendsten Berge des Stubaitals ist der Habicht. Allein die Tatsache, dass dieser Gipfel jener Dreitausender ist, der den Dörfern am nächsten ist – die restlichen erheben sich alle erst am Talschluss so weit in die Höhe – ließ lange die landläufige Meinung gelten, dass er der höchste Berg Tirols sei.

Rinnenspitze Stubai

Blick auf die Rinnenspitze Stubaital (c) TVB Stubai /Tirol

Leicht zu erklimmende und schwer zu besteigende Dreitausender

Von weitem blitzen die Spitzen des Wilden Freigers und des Zuckerhütls ins Tal und dominieren das Sichtfeld der Besucher des Stubais. Bevor man jedoch den höchsten Berg des Stubaitals ansteuert, sollte man sich noch der Rinnenspitze widmen. Der vierthöchste Gipfel der Seven Summits Stubai ist zugleich der am einfachsten zu erklimmende Dreitausender unter ihnen. Ohne Gletscherfelder überqueren oder Steilwände erklettern zu müssen, ist die Rinnenspitze erreichbar. Ein Gipfelsieg belohnt mit beeindruckender Aussicht auf die umliegenden Ferner und dem glasklaren Rinnensee am Fuße des Berges.

Beim zweithöchsten Gipfel der Seven Summits Stubai ist der Name Programm. Über Steige, Gletscherhänge und Eisflanken lässt sich der Wilde Freiger von mehreren Seiten und auf viele Arten besteigen. Ebenso dramatisch wie der Aufstieg, ist das Bild aus einem Meer aus Bergkämmen und Wolken, das sich einem von ganz oben eröffnet. Im 360-Grad-Panorama reicht der Blick von den Dolomiten zum Ortler über die Ötztaler und Stubaier Alpen bis hin zu den Hohen Tauern.

Elfer im Stubai

Blick auf den Elfer im Stubai (c) TVB Stubai / Andre Schönherr

Verführerische Höhe

So süß der Name des höchsten Gipfels der Stubaier Alpen klingen mag, so mächtig ist er. Das Zuckerhütl trägt seinen Namen von der lange währenden, weißen Haube aus Schnee, die den Gipfel seitlich bedeckt. Zur Gänze in Nordtirol gelegen ist er auch von der südtirolerischen Seite her begehbar und stets in alle Richtungen präsent. Bei gutem Wetter schweift der Blick vom Gipfel über zahlreiche namhafte Gebirgsketten: Zillertaler Alpen, Hohe Tauern mit dem Großglockner und dem Großvenediger, Ötztaler Alpen, Karwendel und im Süden die Dolomiten.

Seven Summits Serles

Der Serles im Stubaital (c) TVB Stubai

Kompetent in allen Belangen

Einige Zustiege der Seven Summits Stubai sind nur auf ihren ursprünglichen Pfaden erreichbar, andere werden von fleißigen Helfern gewartet und gepflegt. So darf sich heute eine große Zahl an Bergfreunden an den beeindruckenden Gipfeln erfreuen. Während manche relativ leicht auch ohne Führer zu besteigen sind, fordern andere Technik und Alpinwissen. Kompetente Bergführer stehen im Stubaital gerne zur Seite und garantieren einen sicheren Aufstieg. Als Belohnung für einen erfolgreichen Gipfelsieg winkt ein Nachweis im Gipfelpass, der je nach Anzahl der bestiegenen Summits eine Auszeichnung einbringt.

Video Seven Summits Stubai

Bilder Seven Summits Stubai

 

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35 Kilometer lang zieht sich das Stubaital durch eine der schönsten Bergwelten Tirols und beeindruckt mit etlichen Bergketten und Spitzen, darunter über hundert Dreitausender und 80 Gletscherfelder. Sieben der schönsten, markantesten und bedeutendsten Gipfel wurden nun hervorgehoben und zu den Seven Summits Stubai zusammengefasst. Dies sind nicht die höchsten, doch aber die sieben prägnantesten Berge die ein jeder Alpinist einmal in seinem Leben bestiegen haben sollte. Bergsportfreunde können für die Besteigung punkten und mit einem eigens kreierten Pass Gipfelsiege sammeln.

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